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Berichte | VCP Elmshorn Stamm Aver Liekers

Fünfmal Gold für Mitglieder der Aver Liekers.
Der VCP-Stamm Aver Liekers beteiligt sich seit 2009 am Internationalen Jugendprogramm in Deutschland – The Duke of Edinburghs Award. Wir sind neben den beiden Gymnasien und den drei Gemeinschaftsschulen sechste Anbieterstelle. Im Rahmen der Start- und Verleihfeier aller Elmshorner Anbieterstellen am 21. November in der Aula der Elsa-Brändström-Schule wurden fünf engagierte VCP‘ler des Stammes mit dem Gold Award, der höchsten Auszeichnung im Programm, für ihren Einsatz belohnt. Zu Beginn der Goldstufe muss man mindestens 16 Jahre alt sein und alle Bedingungen in den fünf Programmteilen: Dienst, Expedition, Talent, Fitness und Projekt erfüllen. Die Aktivitäten erstreckten sich über einen Zeitraum von 18 bis 24 Monate. Als Dienst wurden Henrieke, Janne, Laura, Leonie und Luma ihre verlässlichen Gruppenleitertätigkeiten bei den Schneeeulen, den Sturmschwalben und den Buntspechten gewürdigt und begutachtet. Als Talent wurde die Weiterentwicklung der Fertigkeit auf einem Musikinstrument (Klavier, Blasinstrumente, Gitarre) gewählt, bzw die Mitarbeit in der Mathe-AG der Schule. An der Fitness arbeiteten die Goldanwärter im Sportverein, in der Tanzschule oder einer Schul-AG. Zu den Expeditionen hatte sich die Gruppe der fünf fürs Wandern entschieden. Sowohl bei der Probeexpedition in der Holsteinischen Schweiz als auch bei der Abschlussunternehmung in Brandenburg (Schorfheide) waren innerhalb von vier Tagen insgesamt 80 Kilometer zu bewältigen und sieben Stunden Aktivitäten für jeden Tag zu planen. Das Projekt als fünfter Programmteil fordert die Beteiligung an einer Gemeinschaftsaktivität im Block von mindestens fünf Tagen mit mindestens vier Übernachtungen außerhalb der gewohnten Umgebung. Janne, Laura und Leonie absolvierten ihr Projekt im Rahmen des Jamboree in Japan. Luma beteiligte sich als Betreuer an einem Ferienlager im Harz und Henrieke engagierte sich als Mitarbeiterin beim Kindersommerlager 2015 des VCP Land Schleswig-Holstein. Den fünf Erfolgreichen einen herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung. Schön, dass ihr durchgehalten habt. Gut gemacht!
Unsere vier (Jugendprogramm)-Goldmädel Henrieke, Janne, Laura und Leonie, sowie unser Goldjunge luma hatten sich vorgenommen, im Anschluss an das Nordlager in Großzerlang ihre viertägige Abschlussexpedition über 80 km weitgehend in der „Wildnis“ Brandenburgs zu absolvieren. Die vorgeschriebene Probeexpedition unter annähernd gleichen Bedingungen hatten sie knapp vier Wochen vorher mit gutem Erfolg in der Holsteinischen Schweiz durchgeführt. Als Gutachter und „Aufsicht“ standen sowohl im Juli als auch erneut in Brandenburg Roland Luck (71) und Pitt Frauen (75) zur Verfügung. Bei der Hauptexpedition wurden sie noch durch Ute Frauen (74) begleitet. Die drei suchten den Erstkontakt mit der Gruppe auf dem VCP-Bundeszeltplatz Großzerlang. Die Gespräche mit den Goldteilnehmern beschränkten sich auf das Wesentliche, da alle fünf ein auffallendes Schlafbedürfnis hatten. Die Nächte auf dem Nordlager waren wohl in der Regel recht lang, die Schlafphasen entsprechend kurz. Für die Gruppe war es die letzte Nacht auf dem schönen Lagerplatz am Kleinen Pälitzsee, für die drei Oldies die einzige dort. Die campierten die nächsten Tage auf dem Wohnmobil-Platz an der Marina in Fürstenberg (Havel). Von dort aus starteten sie mit einem Fahrzeug und Rädern an allen vier Expeditionstagen ihre Gruppenbesuche zum Austausch und zur Reflexion bei den Wanderern, unter anderem beim Canu-Camp am Röblinsee bei Fürstenberg, beim Besuch des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück, am Forsthaus Krams, in der Nähe der verlassenen Sowjet-Garnison bei Vogelsang und am Zielpunkt Reiterhof Steindamm. Aufgrund des langen Zusammenseins in Ravensbrück wurde auf einen Abendbesuch im Biwak in Pian am Haussee nähe Himmelpfort verzichtet. Die Jugendlichen fühlten sich an allen Tagen gut gefordert. Musste doch alles, was für die Viertages-Tour benötigt wurde im Fahrtengepäck mitgeführt werden. Zu den rund fünf Wanderstunden kamen bis zu drei Stunden hinzu, die sich die Gruppe mit dem freigewählten Thema „Zeugnisse der NS-Diktatur und der DDR-Herrschaft“ beschäftigte. Die Stimmung war durchweg gut. Die Gruppe bewies sich als ein gut vorbereitetes, eingespieltes Team. Sie reagierten flexibel auf unvorhersehbare Schwierigkeiten, im Bedarfsfall wurden Alternativen eng an der ursprünglichen Planung gesucht. Alle zeigten eine gute Kondition, waren sich, aber einig, dass es nicht ratsam sei, eine so fordernde Unternehmung im Anschluss an ein längeres Lager durchzuführen. Trotzdem waren alle, zu Recht, ein wenig stolz auf ihre lobenswerte, reife Leistung. Auch wir dürfen stolz auf diese Runde sein und uns darüber freuen, die fünf als Mitarbeiter (bisher Gruppenleiter) in unseren Reihen zu wissen.

Sonntag war für alle die Abreise vom Nordlager aus Großzerlang, nur für uns nicht! Janne, Henrieke, luma, Laura und ich verbrachten eine weitere Nacht auf dem Zeltplatz, um von dort am Montag in aller Frühe zu unserer Hauptexpedition des internationalen Jugendprogramms aufbrechen zu können. Vom 15.-18.8.2016 zogen wir fünf erneut für vier Tage zum Wandern los, um nun auch noch die letzte Herausforderung zu unserem Abschluss der Goldstufe zu meistern. Der erste Tag führte uns mit einer Mittagspause am See zu einem Campingplatz in Fürstenberg, der ebenfalls direkt am See lag. Am darauffolgenden Tag wanderten wir 20km nach Pian. Auf dem Weg arbeiteten wir an unserem Thema, welches wir uns für unsere Expedition ausgesucht haben: Spuren des Nationalsozialismus und der DDR. Wir sahen einen alten Bunker, der in einem explosivstoffverseuchten Wald steht, und besuchten anschließend die Mahn- und Gedenkstätte des Konzentrationslagers Ravensbrück. Am Mittwoch wanderten wir erneut 20km bis zu einem Forsthaus bei Beutel. Diesmal wanderten wir das letzte Stück durch eine Heide und trafen auf ehemalige Panzerparkplätze. Die Nacht am Forsthaus lief ruhiger als erwartet, obwohl wir vor bellenden und beißenden Hunden, die Einbrecher verjagen sollen, vor illegalen Jägern, die im Wald rumschießen, und vor rasenden Förstern, die eventuell mit ihrem Auto vom Weg abkommen könnten, gewarnt wurden. Am letzten Tag erkundeten wir noch eine verlassene Kaserne der Sowjetunion, bevor wir schließlich unseren Zielort Nahe von Vogelsang letztendlich erschöpft, aber auch stolz auf das, was wir geschafft haben, erreichten.

Nach einer mehr oder weniger langen Nacht, wurden wir schon um 8 Uhr morgens geweckt. Bis wir dann uns dann endlich um 8:20 Uhr aus den Betten bewegten, gab es dann auch schon um 8:30 Uhr Frühstück. Noch im Halbschlaf genossen wir Brötchen mit einer Auswahl an Belag. Als dann alle ihre Sachen für den bevorstehen Kanutrip gepackt hatten, begann dann die Aufteilung für die einzelnen Kanus, ein sehr heikles und emotionales Thema! Doch vorher möchte ich noch erwähnen, dass ich durch meinen schlechten 8. Sinn zur falschen Zeit am falschen Ort war, und nun die glückliche bin, die den Tag protokollieren darf. Nun gut, nun muss ich das durchziehen. Als wir dann alle unsere Kanus gefunden hatten, die Besatzung zusammenpassten, ging es auch schon los. Natürlich gegen Wind und Wellen! Gut, die Motivation war dann auch nach 3 Minuten hin. Wir fanden sie aber in der nächsten Pause schnell wieder. Erstmal ging es auf kleineren See voran, bis wir dann ca. dem 55. Motorboot ausgewichen sind, wechselten wir auf einen kleinen Fluss. Dieser endete auf einen weiteren See, der uns noch größer und gefährlicher erschien, als die vorherigen. Das Spiel, wer als erstes drüben ist und am besten durch die Motor- und Segelschiffe Slalom fahren konnte, begann vom Neuen. Natürlich war mein Kanu eines der Letzten. Somit kann ich nur aus der Sicht des Letztplatzierten Kanus sprechen. Wir überquerten dann noch diverse Seen, bis wir durch eine Schleuse durften, das war ein Spaß. Danach ging es wie eigentlich genauso weiter wie zuvor, anstrengender See, natürlich immer mit Gegenwind, ruhiger Fluss, …. Bis dann der Höhepunkt unseres Ausfluges kam, ein See, der fast schier unmöglich zu überqueren schien. Es war nicht so, dass dort nicht andere Kanus drauf waren, der Unterschied war nur, dass sie uns alle entgegenkamen! Also Hände an die Paddel, das einzige, was uns am Ende noch antrieb, war das Essen und die große Pause. Puh, endlich geschafft!! Belohnt wurden wir dann mit einem leckeren Reissalat. Wieder bei Kräften, ging es dann weiter. Bei einer Schleuse stiegen wir dann aus, von dort hieß es erstmal Duschen!!! Dann folgte ein super leckeres Abendessen bestehend aus Grießbrei, Brot, Salat und den Rest vom Reissalat. Natürlich wurde jeder bedacht und es gab auch was Veganes zum Essen. So schnell abgewaschen und dann Spielen, doch halt, ich muss ja den Tagesbericht schreiben. So liege ich hier und schreibe.

Wir haben es geschafft! 84 Kilometer in nur 4 Tagen! Vom 17. bis 20.07. sind Janne, luma, Henrieke, Laura und ich wandern gewesen und haben unsere Probeexpedition für die Goldstufe des internationalen Jugendprogramms in der Holsteinischen Schweiz absolviert. Samstagfrüh ging es von Plön die ersten 24km entlang an einigen Seen bis nach Bosau. Der Tag darauf war ziemlich entspannt, da wir nur 14km zu gehen hatten und der Tag sogar mit einem Stück Kuchen startete, um lumas 20. Geburtstag zumindest ein wenig zu feiern. Dieser Tag führte uns zu einem Gemeindehaus in Sarau, wo wir mit der Unterstützung der Chistlichen Pfadfinderschaft- Stamm Sarowe übernachten durften. An unserem dritten und somit vorletztem Wandertag traf das Motto des internationalen Jugendprogramms besonders auf uns zu: ,,Du kannst mehr, als du glaubst!" . Wir hielten es alle anfangs für eine sehr verrückte Idee, 30km an einem Tag zu Wandern, noch dazu mit einem etwa 15kg schweren Rucksack und über einige Berge, und der ein oder andere von uns hat auch gezweifelt, dass er es überhaupt schafft, aber 10 Stunden nach unserem Start kamen wir dann alle mit Rücksäcken am Pfadfinderheim in Schönwalde beim VCP-Stamm Swentana vollkommen erschöpft und gerade noch rechtzeitig an. Hätten wir irgendwann an diesem Tag 10 Minuten länger Pause gemacht oder uns mehr Zeit beim Wandern genommen, wären wir wohl von einem heftigen Regenschauer erwischt worden. Der letzte Tag war wieder deutlich entspannter. Zwar war es an diesem Tag ziemlich warm und wir mussten, wie am Vortag auch schon, durch einige Wälder, in denen man wegen der Mücken nicht wirklich stehen bleiben konnte, aber es waren nur noch 16km bis zu unserem Zielpunkt in ..... Als wir auch diese Etappe hinter uns gebracht haben, ging es dann mit der Bahn von Eutin wieder zurück nach Hause. Wir fünf können stolz auf uns sein, dass wir diese sehr ungleichmäßig verteilte Strecke mit durchgehend guter Stimmung gemeistert haben und sind schon sehr gespannt auf unsere Hauptexpedition Mitte August in Brandenburg, nach der wir dann engültig alle Stufen des Jugendprogramms erfolgreich absolviert haben.

Der VCP-Stamm Aver Liekers und der Verein der Freunde und Förderer des VCP Elmshorn hatten gemeinsam für den 9.Juli zu einer Kanu-Tour auf der Alster und zu einem Sommerfest an Pitts Pfadihaus eingeladen. Bettina, Meik und Uwe hatten die Kanuaktion vorbildlich bis ins Kleinste vorbereitet. Selbst die Ein- und Aussatzstellen und den Pausenplatz hatten sie im Vorwege erkundet. Da das Wetter mitspielte, konnte nicht mehr viel schiefgehen. 25 Wassersportler im Alter von acht bis 75 Jahren wurden am Pfadihaus mit Schwimmwesten und Paddeln ausgerüstet und begaben sich dann größtenteils mit der Bahn auf den Weg, um an die Einsatzstelle an der Poppenbüttler Schleuse zu gelangen. Dorthin hatten Bettina und Meik mit zwei vereinseigenen Trailern die benötigten acht Canadier und zwei Kajaks geschafft. Sie selbst verzichteten diesmal aufs Paddeln und standen den „Wassersportlern“ als verlässliches Serviceteam zur Seite. Sie sorgten für das Umsetzen der Fahrzeuge und kümmerten sich um die Mittagsverpflegung am Pausenplatz, den Naherholungsflächen Alsterwiesen. Auf die Paddler wartete ein herrliches Stück Natur inmitten der Großstadt. Selbst vom Verkehrslärm war kaum etwas zu hören. Der starke Uferbewuchs, bis weit ins Wasser hängende Äste und so manche Engstelle erforderten einiges Geschick der Bootsbesatzungen. Ein quer im Fluss liegender Baumstamm entpuppte sich als kaum überwindbares Hindernis. Nur Jerome schaffte es mit eigenem Körpereinsatz und viel Geduld die Sperre zu überwinden. Für alle anderen boten Angie und Tim rettende Hilfe an. Sie verließen ihr Boot, positionierten sich auf dem Stamm und schafften es mit vereinten Kräften Boot für Boot samt Besatzung über das Hindernis zu ziehen und zu schieben. Sie konnten aber nicht verhindern, dass es gleich nach ihrer Hilfs-Aktion zur Kenterung eines Familienbootes kam. An der Fuhlsbüttler Schleuse musste ausgesetzt werden. Die Boote mussten über eine lange Rollenbahn bis ins 4m tiefere Unterwasser gebracht werden, um dann das letzte Stück bis zur Aussatzstelle an der Rathenaustraße paddeln zu können. Bevor von der U- und S-Bahn-Station Ohlsdorf die Rückreise nach Elmshorn angetreten werden konnte, waren noch einmal alle gefordert, beim Verladen der Boote und des Zubehörs mit anzupacken. Rechtzeitig waren dann alle an der Hainholzer Schooltwiete zurück, um den Tag beim Sommerfest auf dem Pfadfindergelände ausklingen zu lassen. Dort waren Dorit, Juthamart, Rainer und einige Helfer schon emsig mit den Festvorbereitungen beschäftigt. Mit einem reichhaltigen Salatbuffet, leckerer Wurst vom Grill und ausreichend Getränken wurde für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Dort waren nicht nur die Kanuten, zu der Veranstaltung am frühen Abend kamen noch eine Reihe an Mitgliedern und Gästen mehr. Im Laufe des Abends entwickelten sich spontan auf dem Rasen diverse Spiele und das mit einer unglaublichen Dynamik. Nicht nur Rainer schien dabei so ganz in seinem Element zu sein. Insgesamt ein gelungener Aktionstag für den Stamm und den Förderverein. Das darf gerne zu gegebener Zeit eine Wiederholung finden.

Juhuuuuuu! Der Sippenhajk der Schneeeulen am 01.-03. Juli 2016 war sehr, sehr witzig. Am Freitag traf sich ein Teil von uns bei Pitt`s Pfadihaus. Der hat sich um den Rest Matt gekümmert und zusammengesammelt den wir am Donnerstag in der Gruppenstunde nicht geschafft haben. Danach fuhren sie mit dem Gepäck auf dem Schoß und den Kanus auf dem Anhänger direkt zur STÖR. Naja ob man das direkt nennen will, wenn man die längste Zeit im Stau steht, muss man selber wissen. Sie haben die Tonnen, Seesäcke und Kanus von der Straße zum Kanusteck getragen während Henriekes Vater (der uns gefahren hat, ein danke an ihn) die anderem vom Bahnhof-Neumünster abholte. Der andere Teil hat sich am Bahnhof-Elmshorn getroffen. Während wir auf unseren Zug gewartet haben redeten wir darüber was Bakterien für eine Wirkung auf das Immunsystem haben. Als wir dann im Zug saßen hatten wir viel Spaß. Nach einer Weile hieß es nächster Halt Bahnhof-Neumünster. Wir stiegen aus und gingen zu einer Bank am Bahnhofsvorplatz, um dort zu warten bis wir abgeholt werden. Wir haben sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lange gewartet während die anderen im Stau standen. Aber wozu sind wir Pfadfinder? Wir können uns immer beschäftigen! Wir spielten „HEIßE KARTOFFEL“ mit der Müllsackrolle die wir vorher noch gekauft haben, weil wir noch keine Müllsäcke hatten. Wir haben Logikrätsel wie „Drachentöter“ und „die Flasche ist auf die Flasche ist zu“ gelöst und es gab auch noch ein „ICH PACKE MEINEN KOFFER DUELL“ das immer noch nicht zu Ende geführt ist… (Auto/Lichtschalter/Bahnhof/2.Auto/.../Bibel/...). Als wir dann endlich das türkisfarbene Auto von Henriekes Vater sahen waren wir sehr erleichtert, da wir alle absolut keine Lust mehr hatten noch LÄNGER zu warten. Nach den letzten Vorbereitungen waren wir dann endlich fertig. Und, Juhuuuuuuu, ab auf das Wasser. Doch nach gar nicht so langer Zeit mussten wir enttäuscht feststellen, dass fast die Hälfte von uns nicht Kanu fahren konnte. Also haben wir angelegt für einen kleinen Kanu-Workshop. Jeder der kein Kanu fahren kann sollte einmal alleine mit jemandem zusammen fahren der Kanu fahren kann. Nach ca. 10 Minuten ist ein Angler gekommen der sich anscheinend gerne beschwert. Wir sind also weitergefahren. Am Abend gab es lecker Quark mit Kartoffeln (nicht Kartoffeln mit Quark) und IMPRO-tee (Improvisations-Tee) aus Dextro-Energy-Traubenzucker und Erdbeermarmelade. Als wir die Kröten aufbauen wollten haben wir zufälliger Weise Stämme gefunden mit denen wir Kohten bauen konnten. Dann ist uns aber aufgefallen, dass die Gruppenleiter keine Kohtenbahnen zählen können. Bevor wir losgefahren sind wollten die nämlich noch mal gucken, dass wir genug Bahnen eingepackt haben. Wir hatten nur sieben dabei! Wir mussten also eine Dreier-Kohte bauen. Bei der Vierer-Kohte hat der OPA nicht richtig gesessen also ist er in der Nacht halb abgeflogen. Schlauerweise haben sich zwei direkt unter den Opa gelegt. Und wie kann es anders sein? Es hat in der Nacht durchgeregnet. Wie man es schaffen kann im Regen zu liegen, ohne dass man nass wird, ist mir immer noch ein Rätsel. Am nächsten Morgen haben wir ein trockenes Plätzchen unter unserem Nachbarn, dem Herrn Brücke, gefunden um zu frühstücken. Als wir dann losgefahren sind war es trocken. So gegen Mittag hat sich das Wetter wieder geändert. Es wurde sehr stürmisch. Ein Kanu wurde sogar an den Rand in das Schilf geweht wo sie dann gewartet haben, weil sie nicht wieder rausgekommen sind. Die beiden anderen Kanus waren schon lange außer Sichtweise gewesen. Als der Wind wieder weniger wurde sind sie dann weiter gefahren und haben gemerkt dass die anderen nur gute hundert Meter weiter gewartet haben. Zu allem Überfluss hat es dann schon wieder geregnet. Als wir dann Endlich unser Ziel erreicht haben waren einige von uns komplett durchgefroren. Zwei von uns haben sich auf den Weg gemacht um ins nächste Dörfchen zu gehen und zu frage wo wir unsere Zelte aufbauen können. Der Rest hat die Kanus entladen. Juhuuuuuuu Der Regen wurde noch schlimmer. Nach einer Weile sind die anderen wiedergekommen und wir konnten die Kröten aufbauen. Einige von uns haben so dolle gefroren, dass die dann ins Dorf gegangen sind um zu Fragen ob sie sich irgendwo aufwärmen können. Am Ende hat der Eigentümer von einem Pferdehof die Wärmestrahler für die Pferde für uns angeschmissen. Später haben wir beschlossen den ganzen Hajk abzubrechen da es in Strömen geregnet hat. Und am nächsten Tag gewittern sollte. Als sich dann alle aufgewärmt haben gab es lecker Nudeln mit Tomatensoße. Als dann alles zu Ende gewaschen, eingepackt und in den Kisten verstaut war haben wir alles zum Weg gebracht. Zwei sind zur Straße gegangen um dort zu gucken wann Uwe und FloHs Vater kommen die den Weg nicht kennen. Alles Verpackt und in die Autos eingeladen dann noch den Abschiedskreis und schon heißt es „Tschüss“ sagen!

Am 13.05. war es mal wieder soweit: wir fuhren mit rund 60 Teilnehmern, darunter sieben Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern, aufs Pfingstlager! Insgesamt trafen sich um die 600 Pfadfinder am Pfingstwochenende aus ganz Schleswig-Holstein in Tydal, um gemeinsam das diesjährige Verkleidungslager zum Thema Kelten zu erleben. Am Samstag haben alle Altersstufen gemeinsam auf einem Markt unter anderem bei einem Gerber, einem Jäger und beim Druiden Aufgaben gelöst, um Materialien für eine Schwitzhütte für den Kranken König zu sammeln. Abends fand dann wie jedes Jahr der Stammesabend statt. Alle Sippen haben sich im vornerein einen teils witzigen, manchmal aber auch einen eher besinnlichen Beitrag überlegt, um diesen Abend möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Ein besonderer Höhepunkt an diesem Abend war die Tuchverleihung von Jannic und Maja, die beide ihr Jungpfadfindertuch bekommen haben. Am nächsten Tag sollte eigentlich ein großes Geländespiel stattfinden, welches leider wortwörtlich ins Wasser gefallen ist. Aufgrund von sehr starkem Regen, Gewitter und sogar Hagel, haben an diesem Geländespiel nur sehr wenige tapfere Teilnehmer mitgespielt, während die Teamer versucht haben, die Schlafkothen der Teilnehmer sowie auch ihre eigene Schlafjurte vor dem Ertrinken zu retten. Nach diesem sehr nassen, aber dennoch durchaus gelungenen Pfingstlager haben sich wohl alle auf die warme Dusche und ein trockenes Bett zuhause gefreut und waren froh, dass es zumindest beim Abbau am Montag nicht mehr geregnet hat.

,,Willkommen im Tropical Wellness Resort in Dargow!“- So wurde wohl vor dem 18.-20.12.2015 noch niemand von uns fünf zu einem Pfadfinderwochenende begrüßt. Beim Seminar Klampfen und Mampfen des VCP-Landes Hamburg drehte sich alles, wie der Name schon sagt, ums Essen und Gitarre spielen. Wir hatten verteilt übers Wochenende die Möglichkeit, in vielen verschiedenen Workshops unsere Fähigkeiten im Gitarrespielen zum Beispiel durch das Erlernen von Zupftechniken oder das Üben von Barreegriffen zu verbessern. Doch auch das diesjährige Thema des Tropical Wellness Resorts kam nicht zu kurz. So konnte man Massage- und Gesichtspflegeanwendungen besuchen oder sich in der hauseigenen Sauna entspannen.
Mit das größte Highlight des Wochenendes war jedoch das Gala-Beach-Dinner am Samstagabend. Bereits beim Betrachten der Packliste wunderten wir uns sehr, dass wir einen Bademantel und ein Gala-Abend-Strand-Outfit mitbringen sollten, was sich aber durch diesen Abend dann erklärte. Die besonderen Höhepunkte des Dinners waren unter anderem die liebevoll gestaltete Dekoration, selbstverständlich das Drei-Gänge-Menü und das Spielen verschiedener Charaktere wie einer alleinerziehenden Einweg-Katzenklo-Verkäuferin oder einem erschöpften Investmentbanker während des Essens. Doch auch nach dem Abendessen war das Programm noch nicht vorbei. Vor dem Dinner haben wir in Kleingruppen uns einen kleinen Showakt oder ähnliches ausgedacht, was dann aufgeführt wurde. Im Anschluss an diese abwechslungsreichen Aufführungen ließen wir den Abend mit Tschai und einer Singerunde ausklingen.

Ein ziemlich witziges Wochenende teilweise ohne Stimme und definitiv ohne viel Schlaf, aber dafür mit umso mehr Spaß! Wir sind uns einig- nächstes Jahr wollen wir wieder das Klampfen und Mampfen miterleben!

Das Internationale Jugendprogramm / Start- und Verleihfeier in Elmshorn Der VCP-Stamm Aver Liekers natürlich dabei.

400 Menschen kamen nach Angaben der veranstaltenden Erich Kästner Gemeinschaftsschule am 12. November 2015 in dem großzügigen Forum der Schule zusammen, um bei der alljährlich stattfindenden Start- und Verleihfeier des Internationalen Jugendprogramms als Akteure oder anerkennende Begleiter dabei zu sein. Anna Lotta Sowada und Annika Koopmann , zwei Jugendprogramm – Absolventinnen der KGSE begrüßten die Versammelten, unter ihnen den Bürgervorsteher Karl Holbach und führten dann als Moderatorinnen souverän durch das rund zweistündige Programm. Und das hatte es wieder in sich. Die Begrüßungsrede des Schulleiters Andreas Weßling wurde von der Big Band „Erichs Blasorkästner“ mit schwungvollen Arrangements umrahmt. Dabei waren natürlich die Gruppenleiter der Sippe Sturmschwalben Janne und Lukas Fischer, die schon seit Jahren in der Big Band aktiv sind. Die Bands „Just in Time“ der Elsa-Brändström-Schule und „Acoustik Getaway“ der Bismarckschule trugen mit ihren Beiträgen engagiert zur guten Stimmung bei. Etwas nachdenklicher stimmte das gekonnt dargebotene Theaterstück „Thema Flucht“ zweier Silberabsolventinnen der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule. Auf Pitts Anregung hin wagten die Ranger und Rover/Eisvögel des VCP Stammes Aver Liekers erstmalig einen eigenen Auftritt. Sie hatten zwei stimmungsvolle Lieder einstudiert und wurden bei deren Vortrag durch Jessi und Mara auf den Gitarren begleitet. Das kann Schule machen. Insgesamt 76 Jugendliche konnten aus den Händen ihrer Betreuer und Helfer ihre Begleitmappen zum Programmstart entgegennehmen. Das war sozusagen der Startschuss für die Programmumsetzung auf der Bronzestufe. Nach eigener Planung werden sie in den kommenden zwölf Monaten ihr Programm in den Teilen Dienst, Talente und Fitness gestalten, sich in erster Hilfe ausbilden lassen und sich intensiv auf eine Probeexpedition und eine Abschlussunternehmung von jeweils zwei Tagen mit je einer Übernachtung in der „Wildnis“ vorbereiten. Vom Stamm Aver Liekers starten neu mit dem Programm: Juri G., Aaron P., Aliena H. und Jerome Joshua D. (Jay) als Gast aus Hamburg. Auch unter den 68 Ausgezeichneten befanden sich drei Stammesmitglieder. Mit dem Bronzeaward wurden Sophie A., Pia v.K. und Fred (Fabian A.) ausgezeichnet. Die Start- und Verleihfeier d.J. war noch durch zwei Besonderheiten geprägt: An der Feier nahmen erstmalig betreuende Lehrkräfte und Jugendprogrammstarter der Grund- und Gemeinschaftsschule im Quellental, Pinneberg teil. Sieben Jugendliche der Schule haben sich für das Programm entschieden. Die Programmleiterin Julia Hoppe hatte bereits in der Ausbildung von dem Programm gehört und es dann an der Boje-C.-Steffen-Schule näher kennengelernt. In Vorbereitung auf den Programmstart hatte sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen Rollwagen und Gebhardt an einem Programmlehrgang in Elmshorn teilgenommen und selbst den Jugendprogramm-Managementlehrgang dort absolviert. Die Schule im Quellental ist erster und einziger Anbieter des Jugendprogramms in Pinneberg. Die Mitarbeiterinnen freuen sich über die hervorragenden Kooperationsmöglichkeiten mit den Elmshorner Anbieterstellen. Für unseren Pfadfinderoldi Pitt Frauen stand sein letzter offizieller Jugendprogrammauftritt in Elmshorn im Ablaufplan der Veranstaltung. Als ehemaliger Programmkoordinator für die Anbieterstellen der Stadt wollte sich Pitt verabschieden, das Amt des Koordinators an Sven Bechtel (KGSE) übergeben und sich bedanken bei den hunderten Jugendprogrammteilnehmern der vergangenen 18 Jahre, bei den Mitstreitern in den Betreuungsteams der einzelnen Anbieterstellen, bei den Schulleitungen, bei der Stadtverwaltung, den vielen außerschulischen Helfern bei der Umsetzung der Programmteile und bei seinen Pfadfindern, die zunehmend eine wichtige Rolle im Jugendprogramm und vor allen Dingen bei der Nordexpedition spielen. Das wenig später eine bis dahin geheim gehaltene Abschiedszeremonie für Pitt folgte, war eine stark bewegende Angelegenheit. Alle Jugendprogramm-Mitwirkenden der sechs Elmshorner Anbieterstellen, alle acht Goldabsolventen der Bismarckschule, die startenden Kolleginnen der Schule im Quellental in Pinneberg, Norbert Reimer und Birgit Pausmer als Helfer beim Start 1997 an der Hauptschule Langelohe und eine starke Delegation des VCP-Stammes Aver Liekers, in der die Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des VCP Elmshorn die Position der Pfadfindereltern vertrat, hatten sich auf der Bühne versammelt , um sich ganz persönlich von Pitt zu verabschieden und ihm Dank für seine 18 Jahre Jugendprogrammengagement, anfangs als Regionalkoordinator und 16 Jahre als Koordinator für die Jugendprogrammarbeit in Elmshorn zu sagen, gemeinsam mit Bürgervorsteher Karl Holbach, der in einer Rede den Dank der Stadt Elmshorn übermittelte, rund 35 Personen.

Bericht Sippenübernachtung Sturmschwalben Am 20.11.2015 trafen wir uns um 17 Uhr am Pfadihaus. Nachdem dann alle innerhalb einer halben Stunde eingetrudelt waren, besprachen wir den Ablauf des Abends. Dieser sollte aus Pizza essen, einer Tuchverleihung, sowie Otto gucken, bestehen. Anschließend belegten wir unsere Pizzen und schauten, während die Pizza im Ofen bug, die „Otto – Show“. Nach einer gefühlten Ewigkeit war dann auch die Pizza endlich fertig und wir verzehrten diese genüsslich. Gesättigt von unserer Mahlzeit fuhren wir anschließend mit unseren Drahteseln Richtung Liether Wald, wo die Tuchverleihung stattfinden sollte. An der Hartsche Wiese stellten wir unsere Drahtesel ab und gingen ab da schweigend im Dunkeln zum Karpfenteich im Wald. Dort fand auf einer kleinen Halbinsel die Tuchverleihung statt: Aliena, Celina, Melissa und Laura bekamen ein neues Tuch und stiegen in die Pfadfinderstufe auf. Außerdem wurden den beiden neusten Mitglieder in der Gruppe, Sarah und Mohammed, ebenfalls das dunkelgrüne Tuch verliehen. Da beide vorher nicht darüber informiert worden waren, waren sie sehr überrascht und freuten sich umso mehr über das Tuch. Auf unserem Rückweg zu den Fahrrädern machten wir noch einen Stopp auf der Hart’sche Wiese und erfreuten uns an den Spielgeräten. Zurück am Pfadihaus schlugen wir unsere Bäuche mit Süßigkeiten voll und schauten die „Otto-Show“-DVD zu Ende, währenddessen fast alle einschliefen. Am nächsten Morgen standen wir gegen 8.30 auf und aßen ein leckeres Frühstück, bestehend aus Rührei, Bacon, Pfannkuchen, sowie natürlich Brötchen und was sonst noch so dazu gehört. Danach putzten wir das Haus und sangen anschließend noch ein wenig, bevor alle die Heimreise antraten.
+World Scout Jamboree: Höhepunkt der Pfadfinderei In diesem Sommer fand in Japan das 23. World Scout Jamboree statt. Insgesamt rund 33.000 Pfadfinder aus 160 Ländern trafen sich vom 20. 07 – 08.08.2015 in Yamaguchi, Südjapan. Und wir – 8 Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom VCP Elmshorn, Stamm Aver Liekers waren dabei. 7 als Teilnehmer und eine Person als Mitglied des International Service Teams (IST). Am 23. 7. 2015 sind wir in Hamburg gestartet. Da wir auf insgesamt 3 Gruppen aufgeteilt waren, sind wir über verschiedene Routen nach Japan geflogen – via Kopenhagen, via Wien und via London. In Tokio hatten wir noch 4 Tage Zeit, um uns an das Asiatische Klima zu gewöhnen. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze haben uns schon sehr zu schaffen gemacht. Auch das japanische Essen war gewöhnungsbedürftig – es gab jede Menge Reis. Von Tokio aus ging es über Nacht per Bus zum Jamboree Gelände – das waren rund 800 km. Dort mussten wir dann zunächst unsere Kohten aufbauen – was bei der Hitze eine echte Herausforderung war. Das Gute war, dass das deutsche Kontingent, welches aus ca. 1.100 Pfadfindern aus dem Ring deutscher Pfadfinder ( VCP, DPSG und BdP) bestand, nicht alle auf einem Haufen waren. Wir waren zu Trupps à 40 Leuten – wie auch alle anderen Teilnehmer – über das gesamte Gelände verstreut. Unsere Nachbarn waren Japaner, Mexikaner, Koreaner, Dänen und Brasilianer. Die Deutschen waren dennoch deutlich an ihren Schwarzzelten zu erkennen. Auf dem Jamboree selbst gab es verschiedene Veranstaltungen zu Themen wie Umwelt, Frieden, Wasser, Kultur oder Gemeinschaft. Die ISTler leiteten bei einigen Veranstaltungen Workshops zu Themen wie Fairtrade, alternative Energien oder Gleichberechtigung. Auch ein Besuch in der Gedenkstätte von Hiroshima fehlte nicht – zumal sich der Bombenabwurf über Hiroshima zum 60. Mal jährte. Die dort ausgestellten Bilder und Dokumente waren sehr beeindruckend und hinterließen ein Gefühl der Beklemmung. Ganz wichtig war der Austausch mit Pfadfindern aus anderen Ländern – also hieß es Englisch sprechen. Natürlich durfte das „swappen (=tauschen)“ von Hemden, Tüchern und Aufnähern nicht fehlen. Nach dem Jamboree hatten die Teilnehmenden noch die Möglichkeit 3 Tage in japanischen Familien zu verbringen. Die Gastfreundschaft war überwältigend – auch weil die Gastfamilien unsere Sachen einmal gewaschen haben, so dass wir für den zweiten Teil des Aufenthaltes wieder mit sauberen Sachen starten konnten. Auf dem weiteren Programm standen dann noch ein Samurai Themenpark, einige Tage in Kyoto und wandern in der Gegend von Osaka. Die Gegend dort erinnerte ein wenig an den Harz. Die ISTler erkundeten ebenfalls in kleinen Gruppen das Land und die Menschen. Nach insgesamt 4 Wochen ging es dann wieder nach Tokio, um den Heimflug anzutreten. Richtig gefreut haben wir uns auf das norddeutsche Wetter, Kartoffeln und Gemüse, Käse, deutsches Brot, frischen Salat und unser eigenes Bett. Das nächste Weltpfadfindertreffen findet in 4 Jahren in Westvirginia, USA statt. Leider können wir nicht mehr als Teilnehmer teilnehmen – dies ist nur im Alter zwischen 14 und 18 Jahren möglich. Aber wir können als ISTler ( Helfer ) oder Truppleitung teilnehmen. Also heißt es hierfür schon einmal sparen, denn so ein Aufenthalt ist leider nicht billig und muss von allen – egal ob Teilnehmer oder Helfer – gezahlt werden. Am Freitag, den 02.10.2015 um 19.30Uhr im HdB, berichten die Elmshorner von ihren Erlebnissen in Japan und beim Weltpfadfindertreffen. Es gibt Fotos, Geschichten und natürlich die getauschten Sachen zu bestaunen.
Jugendprogramm-Lehrgang in Pitts Pfadihaus Am Freitag (18.09.) und Sonnabend (19.09.) fand in und an Pitts Pfadihaus der Managementlehrgang 2/2015 des Internationalen Jugendprogramms statt. Er wurde speziell für die Anbieterstellen der Stadt Elmshorn ausgerichtet. Die 15 Teilnehmenden vertraten alle sechs örtlichen Anbieterstellen. Als Gast nahm Julia Hoppe von der Grund- und Gemeinschaftsschule Quellental (Pinneberg) teil. Vom VCP-Stamm Aver Liekers waren Luma, Uwe und Pitt an der Fortbildung beteiligt. Neben der Lehrgangsarbeit kümmerten die drei sich um das Organisatorische und die Versorgung der Gäste im Haus. Klaus Vogel, der als Lehrgangsleiter aus Osterburken angereist war, lobte das als äußerst gelungen und bedankte sich dafür auch im Namen des Trägervereins. Die Möglichkeiten des Hauses schätzte er als ausgesprochen geeignet für die Lehrgangsarbeit ein. Dazu ist anzumerken, dass alle Beteiligten zum Übernachten nach Hause fuhren. Unter den Mitarbeitern, die ja fast ausnahmslos als Lehrkräfte an den anderen Anbieterstellen (Schulen) tätig sind, genießen die Elmshorner Pfadfinder des Stammes Aver Liekers ein hohes Maß an Anerkennung. Jemand lobte in der Abschlussrunde die Unterstützung der Jugendprogrammarbeit durch die Pfadfinder als eine besonders positive Erfahrung. Der VCP Elmshorn ist mit seiner Jugendprogrammarbeit auf einem guten Weg. Bei den Bildern handelt es sich ausnahmslos um Fotos, die Klaus Vogel aufgenommen hat und die auf der Homepage des Internationalen Jugendprogramms im Rahmen eines Berichtes unter dem Titel „Elmshorner Pfadfinder als Gastgeber des 22. Managementlehrgangs“ bzw. dessen Facebookseite bereits veröffentlicht wurden.

Die Mischung macht’s! Generationsübergreifende Kanuaktion des Stammes und des Fördervereins Das Wochenende vom 11. bis 13. September 2015 war langfristig für die offene Kanuaktion des Vereins der Freunde und Förderer des VCP-Elmshorn und des Stammes Aver Liekers reserviert. Insgesamt 12 Personen im Alter von 15 bis 74 Jahren folgten der Einladung nach Tetenhusen im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Das Durchschnittsalter der Gruppe, hat keine Aussagekraft, sei hier aber trotzdem spaßeshalber genannt, betrug 32,75 Jahre. Das Basislager wurde an der direkt an der Sorge liegenden Heuherberge Stadelmann errichtet. Dank vorbildlicher Umsichtigkeit und Zusammenarbeit standen die Schlafjurte, der Versammlungs- und Essensplatz und die Freiluftküche im Nuh. Die Übernachtung der Senioren Ute und Pitt in ihrem Wohnmobil wurde von allen akzeptiert. Die Sanitäreinrichtungen im Gebäude, einem alten Resthof, waren knapp aber ausreichend und gepflegt. Als unmittelbare Nachbarn konnten wir drei stämmige Tinker, Pferde der Rasse Irish Cob, bewundern. Nach Einbruch der Dunkelheit stärkten wir uns bei Pellkartoffeln und Quark und verkrochen uns aufgrund der aufgekommenen Feuchtigkeit und der niedrigen Temperatur ungewohnt früh in die Schlafsäcke. Am Sonnabend ging es dann bei bester Wetterlage aufs Wasser. Bei Flusskilometer 10,4 in der Nähe der Straßen- und Eisenbahnbrücke bei Alt Duvenstedt setzten wir ein. Die Strecke bis Tetenhusen (km 23) wurde bei mäßiger Fließgeschwindigkeit von allen Bootsbesatzungen mit einer Pause an der Sohlgleite bei Sorgbrück gut gemeistert. Trotz der Anstrengungen mussten einige noch die Kajaks testen. Dass deshalb die Mahlzeit an diesem Abend wieder bei Dunkelheit stattfand, hat keinen gestört. Aus den Pellkartoffeln war mittlerweile Kartoffelsalat gezaubert und vom Grill gab’s leckeres Fleisch und vielfältige vegetarische Alternativen. Wegen der miesen Wettervorhersagen hatten wir schon befürchtet, dass am Sonntag nicht gepaddelt werden könnte. Wider Erwarten blieb es bei den Regenfällen der Nacht und einem stark bedeckten Himmel beim Frühstück. Der Abbau des Standlagers ging zügig Hand in Hand vonstatten, und das Wetter wurde zusehends besser. Das Paddeln war jedoch ein wenig mühsamer als am Vortag, da die Sorge nur noch wenig bis keine Fließgeschwindigkeit mehr hatte und ein leichter Gegenwind vorherrschte. Bei Haberland (25 Km) musste an einem Schottenwehr umgetragen werden. Bei km 34,7 erreichten wir kurz hinter Meggerdorf unser Ziel, das Wehr Sandschleuse. Dort standen die vorgefahrenen Fahrzeuge, sodass sofort verladen werden konnte. Zufrieden mit der rundum gelungen Kanuaktion, dem intensiven Naturerleben und dem problemlosen Zusammenleben über Generationen hinweg traten wir die Heimreise an. Zum Gelingen hatten alle Beteiligten beigetragen, doch Bettina galt ein besonderer Dank für die tolle Organisation bei der Vorbereitung und Durchführung. Die neuen Betreiber der Heuherberge in Tetenhusen, das Ehepaar Stadelmann, begegneten uns ausgesprochen freundlich, offen und zugewandt. Vielleicht beteiligen sich im nächsten Jahr (an anderer Stelle) ein paar mehr an der Aktion. Das kann auch eine tolle Unternehmung für die ganze Familie sein.
Ein Wochenende voller Spaß und Herausforderungen erlebten wir, fünf Buntspechte und Jan-Hendrik, vom 10.-12. Juli 2015 bei unserem ersten Sippenhajk. Der Hajk ging erst Samstag los, sodass der Freitagabend zum Packen und für eine gemeinsame Werwolfsrunde mit der GFZ-Gruppe der KGSE, die zeitgleich eine Übernachtung im Pfadihaus hatte, genutzt werden konnte. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Bus nach Seester, von wo wir am Samstag bis zu einem Campingplatz in Kollmar wanderten. Dieser Weg führte auch über das Krückausperrwerk, welches am Wochenende immer für eine Stunde schließt, um Mittagspause zu machen. Da wir noch sehen konnten, wie sich die Schranken direkt vor unserer Nase schlossen, haben wir entschieden, dort dann halt unsere Mittagspause zu machen. Den Abend ließen wir mit einem gemütlichen Spaziergang zum Strand ausklingen. Sonntag wanderten wir weiter nach Glückstadt. Obwohl die Strecke an diesem Tag etwas länger war, schafften wir es, noch vor dem Abend zurück zu sein. Diese Wanderung war nicht nur für die Gruppenkinder eine große Herausforderung. Neben dem eigenen Gepäck und dem normalen Gruppenmaterial musste auch noch ein Feldbett im Bollerwagen mitgezogen werden, da wir es allen aus der Gruppe, ob im Rollstuhl oder nicht, ermöglichen wollten, die Atmosphäre eines Hajks selbst zu erleben. Aus diesem doch recht ungewöhnlichen Hajk zogen wir einige Erfahrungen für weitere Hajks, wie zum Beispiel, dass der Gruppenzusammenhalt bei einer solchen Unternehmung ziemlich wichtig ist und auch, dass Kartoffelpüree aus der Tüte nach einem anstrengenden Wandertag einfach nicht zufriedenstellend ist.
Pfadis auf dem Kirchentag Sechs Tage in Stuttgart beim Kirchentag als ehrenamtlicher Helfer mitwirken: genau das richtige für uns! Wir sind fünf Pfadfinder vom Stamm Aver Liekers und sind am 02. Juni früh morgens mit dem Fernbus los nach Stuttgart. In der Zeit des Kirchentages hatten wir viele meist sehr interessante Aufgaben zu erledigen, wobei uns die süddeutsche Hitze jedoch sehr zu schaffen machte. Neben dem Verkauf der beliebten Kirchentagsschals und dem Ordnerdienst beim Abschlussgottesdienst, zu dem die meisten der knapp 100.000 Teilnehmer kamen, waren wir überwiegend in der sogenannten Liederhalle eingesetzt. Die Liederhalle war ein Veranstaltungsort für mehrere Konzerte und für Vorträge von Politikern und Promis wie Ramelow, Schäuble und Melinda Gates. Unsere Aufgabe bestand unter anderem darin, für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen, indem wir zum Beispiel Fragen, wie man zur Toilette oder zum Ausgang kommt, beantworteten, oder den Gästen erklärten, dass die Halle gefüllt ist und sie sich nicht in die Notausgänge stellen dürfen. So kam es auch mal vor, dass wir 500 Leute wegschicken mussten, da der Saal mit 750 Leuten bereits bis auf den letzten Platz besetzt ist. Insgesamt waren wir etwa 4300 freiwillige Helfer aus ganz Deutschland, die, wie die meisten Teilnehmer auch, in Schulen untergebracht wurden und für die es extra eine Zentralverpflegung gab. Wir hatten aber auch die Möglichkeit, selbst beim Kirchentag uns einiges anzuschauen, da wir immer nur den halben Tag beim Dienst sein mussten. Vom Zentrum Jugend über Vorträge mit Joachim Gauck bis zu einem Poetry Slam war für uns alle was dabei. Nach diesen sehr anstrengenden aber auch aufregenden Tagen freuen wir uns schon sehr auf den Kirchentag 2017 in Berlin!
Pfingstlager 2015 in Tydal Spannende Spiele spielen, am Lagerfeuern singen, im Zelt übernachten und das alles zusammen mit 850 anderen Pfadfindern aus ganz Schleswig-Holstein. Das war unser Pfingstlager in Tydal! Dort trafen sich wie in jedem Jahr alle VCP Stämme aus Schleswig-Holstein sowie einige Gaststämme. Auch wir, der Stamm Aver Liekers, fuhren mit über 50 Leuten zum Lagerplatz in Tydal. Das Lager begann am Abend mit der Eröffnung und einem kurzweiligen Bühnenprogramm, welches über das ganze Lager immer wieder fortgesetzt wurde. In der Nacht gab es dann für alle Älteren ein Nachtgeländespiel, welches natürlich in völliger Dunkelheit stattfand und so für alle zu einem besonderen Erlebnis wurde. Am Tag darauf gab es je nach Altersstufe Workshops und Geländespiele. Da das Motto in diesem Jahr „Allzeit Bereit“ war, konnte man in den Workshops spielerisch Tricks und Techniken der Pfadfinder erlernen, gleichzeitig aber auch viel Spaß haben. So gab es z. B. Workshops über Waldläuferzeichen oder essbare Pflanzen. Am Abend hatte dann jeder Stamm Zeit für den internen Stammesabend. Wir haben einige Tücher verliehen, dabei Tschai getrunken und vorher Spontantheater gespielt. Danach gab es noch bis zum späten Abend eine Singerunde für alle Interessierten. Am Sonntag gab es dann einen Postenlauf bei dem man in kleinen teilweise lagerweit gemischten Gruppen mit Hilfe einer Karte durch die nähere Umgebung von Tydal ging und dabei mehrere Posten besuchte, wo man das gestern Gelernte anwenden konnte. An den einzelnen Posten musste man z.B. gemeinsam eine Wasserrakete bauen, ein Rätsel lösen oder ohne zu reden eine Kohte aufbauen. Am Sonntagabend traf sich dann das ganze Lager gemeinsam zum offenen Topf. Hierfür hatte jeder Stamm etwas gekocht und jeder konnte bei jedem probieren, sodass man viele leckere Gerichte zur Auswahl hatte. Hinterher fand dann noch der Singewettstreit statt. Hier nahmen von unserem Stamm die Eisvögel teil und sangen das Lied „Eisiger Wind“, begleitet von Gitarre, Geige, Blockflöte und Melodika. Im Anschluss daran gab es noch einen offene Singerunde für das ganze Lager, die noch bis tief in die Nacht hinein fortgesetzt wurde. Am Montagmorgen war dann auch schon Abbau angesagt, wobei wir zum Glück wenig zu tun hatten, da wir einen Großteil unserer Zelte für die Nordexpedition am Wochenende darauf stehen lassen konnten. Gegen Mittag fuhren wir alle erschöpft aber glücklich wieder nach Hause. Insgesamt hatten wir ein tolles Lager und freuen uns schon auf das nächste Jahr.
Auch auf der diesjährigen Nordexpedition der Elmshorner Anbieterstellen des Internationalen Jugendprogramm vom 28. -31.5. war der VCP mit 9 Helfern und 2 Bronzegruppen dabei. Beide Gruppen machten ihre Probeexpedition und bestanden neben VCPlern auch aus Teilnehmern der EBS und der BCSG. Insgesamt waren es rund 130 Teilnehmer und Helfer von EBS; Bismarckschule, KGSE, BCSG, aus Wedel und vom VCP; eine so enge Zusammenarbeit von Anbieterstellen ist beim Internationalen Jugendprogramm in Deutschland wohl einzigartig. Während bei Ankunft und Aufbau am Donnerstag das Wetter noch mitspielte und die Eröffnung bei bestem Wetter stattfinden konnte, änderte sich dies „pünktlich“ zum Beginn der Expeditionen am Freitagmittag. Klassisch Norddeutsch begann es kräftig zu regnen, was jedoch der Stimmung keinen Abbruch tat. Am Samstagmorgen besserte sich das Wetter jedoch wieder, so dass die Gruppen im Sonnenschein wieder ankamen. Am Abend fand dann traditionsgemäß der große Abschlussabend statt, bei dem alle Gruppen ihre Erlebnisse der Touren künstlerisch darstellten. Besonderes Highlight hierbei war die Jungsgruppe des VCP, welche mit einer umgetexteten Version des Pfila-Lagerschlagers „Allzeit bereit!“ das Publikum mitrissen. Anschließen wurde bei Speis und Trank zusammengesessen und Erlebnisse ausgetauscht. Die Helfer der VCP beschickten hierbei den Grill, für welchen zuvor noch ein Unterstand gebaut worden war. Nach einem entspannten Abbau am Sonntag ging es müde, aber glücklich zurück nach Elmshorn. Die Nordexpedition war auch in diesem Jahr wieder eine runde Sache, auch im nächsten Jahr wird der VCP wieder dabei sein.
Vom 14.03.2015 bis zum 15.03.2015 fand in Satrup beim Stamm Nimrod die Landesversammlung des VCP Schleswig-Holstein statt. Unser Stamm reiste mit 6 Delegierten an, da wir einer der größten Stämme im Land sind. Am Abend bevor die LV begann, gab es eine Vor-LV, auf der der Ablauf der LV erklärt wurden, damit jeder verstehen konnte, was die nächsten Tage passiert. Außerdem liefen gleichzeitig auch schon Planungen für das vom Land veranstaltete Kinder-Sommerlager. Am nächsten Morgen begann dann die eigentliche LV mit der Feststellung der Stimmberechtigten. Danach berichtete der Stamm Swentana über seine Arbeit und wurde danach endgültig anerkannt. Als nächstes folgten die Berichte von verschiedenen Funktionsträgern. Nach dem Mittagessen wurde ein Teil der Landesleitung verabschiedet. Da gerade Tim, Flip und Fidi viele Jahre dort tätig waren, wurde ausführlich über deren Arbeit berichtet und ihr Engagement gewürdigt. Später gab es dann noch einige satzungsändernde Anträge, über die teilweise sehr ausführlich diskutiert wurde, sodass die Versammlung am Samstag erst kurz vor halb elf am Abend endete. Danach war noch Zeit für Singerunden, Gespräche oder Spiele, sodass man viele Leute auf Landesebene kennenlernen konnte. Am Sonntag wurden die restlichen Berichte vorgetragen und einige Personen, z.B. für die Bundesversammlung, gewählt. Als allerletztes wurde das diesjährige Pfingstlager vorgestellt, welches unter dem Motto „Simply Scouting“ steht. Insgesamt hatten wir ein tolles Wochenende und haben nebenbei sicherlich auch vieles über Demokratie und Mitbestimmung gelernt.
Von Freitag, 30.1. bis Sonntag, 1.2.2015 nahm der VCP Elmshorn am Grundlehrgang des Internationalen Jugendprogramm teil. Wir stellten dabei mit 7 Pfadis etwa 1/3 der TeilnehmerInnen. Ziel war zum einen die Vorbereitung der TeilnehmerInnen auf der Goldstufe, zum anderen auch der tiefere Blick in die Materie des Jugendprogramms, um später selbst als Gutachter und Aufsichtsperson zu fungieren.
Nach dem Einstieg in die Themen mit Kurzreferaten der TeilnehmerInnen ging es am Freitagabend mit der Planung der Miniexpedition los. Hierbei ging es nicht um die Herausforderung einer Expedition (Strecke waren nur etwa 6 km), sondern vielmehr um eine Art Rollenspiel, um die Rollen von Gutachter, Aufsichtsperson und Expeditionsgruppe zu verstehen. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf eine regelkonforme und korrekte Planung gelegt.
Am Samstagmorgen ging es direkt mit den Miniexpeditionen los; das gute Wetter trug wesentlich zum Spaß bei. Robustrinder-Weide und Liether Kalkgrube waren besonders lohnende Etappenziele für die beiden Gruppen, die auf verschiedenen, selbst geplanten Strecken unterwegs waren. Nach dem Mittagessen wurden die Ergebnisse der Expeditionen präsentiert. Dies sorgte erneut für großen Spaß; besonderes Highlight war das „Robustrinder-Lied“. Nach weiterer intensiver Beschäftigung mit verschiedenen Aspekten des Jugendprogramms ging es gegen 17.30 Uhr zum Griechen, um so den Lehrgang für Samstag zu beenden. Im Pfadihaus ging es danach noch bis spät in die Nacht mit Speis, Trank, Gesang und ergiebigen Diskussionen weiter.
Am Sonntag schließlich beschäftigten wir uns mit den Voraussetzungen für das Jugendprogramm bei uns: Dabei stellten wir fest, dass diese sehr gut sind und dass das Programm erfolgreich läuft. Nach gemeinsamem Aufräumen ging ein anstrengender doch erfolgreicher Lehrgang dann gegen 12.00 Uhr zu Ende. Besonderen Dank noch einmal an Klaus Vogel (Trägerverein Jugendprogramm Deutschland) dafür, dass er zu uns in den hohen Norden gekommen ist, Pitt Frauen für die Organisation und die Bewirtung während des Lehrgangs und der KGSE (vertreten durch Inga Asmussen) für die Bereitstellung der Räume.
Von den meisten Jugendverbänden und Sportvereinen in Elmshorn zunächst nahezu unbemerkt hatte eine „Haushalts-Koalition“ von StadtpolitikerInnen der CDU, der Wählergemeinschaft Elmshorn/Die Grünen und der FDP eine besondere Weihnachtsüberraschung ins Auge gefasst: Fahrtenzuschüsse sollten ab 2015 nur noch für Kinder und Jugendliche mit Wohnsitz in Elmshorn gewährt werden - auf dass die Stadt Elmshorn ein paar tausend Euro sparen möge.

Folge: Für Kinder und Jugendliche mit Wohnsitz in Elmshorner Umlandgemeinden (von denen nach Kenntnis Eingeweihter ein Paar mehr Mitglieder in Elmshorner Jugendverbänden und Sportvereinen sind) wären von der Stadt Elmshorn keine Fahrtenzuschüsse mehr gewährt worden. Die für die Abrechnung verantwortlichen meist ehrenamtlichen JugendgruppenleiterInnen hätten dann zusätzliche Anträge bei den Umlandgemeinden stellen können/müssen, damit der Verband/Verein nicht auf den Kosten der Wochenend- oder Ferienfreizeiten sitzen bleibt. Man muss dazu noch anmerken: Ob und in welcher Höhe dann die Umlandgemeinden Zuschüsse gezahlt hätten, wäre zunächst unklar gewesen. Auf jeden Fall wäre aber ein zusätzlicher bürokratischer Aufwand über die Verantwortlichen in den Vereinen und Verbänden „hereingebrochen“.

Stammesleitung und JugendgruppenleiterInnen des Elmshorner Ortsverbandes des VCP, Stamm „Aver Liekers“, haben die Probleme zum Glück frühzeitig erkannt und gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Elmshorn Widerstand organisiert:

Es wurde ein Gegenvorschlag formuliert, dieser in die Sitzung des städtischen Kinder-, Jugend- und Sportausschusses am 12.11.2014 eingebracht und entsprechend engagiert begründet. Und siehe da: Die Ausschussmehrheit von CDU, Wählergemeinschaft Elmshorn/Die Grünen und FDP war sich plötzlich nicht mehr einig und der Ausschuss stimmte insbesondere mit den Stimmen der SPD-VertreterInnen mehrheitlich für die Beibehaltung der bisherigen Regel. Es bleibt also alles beim Alten: Fahrtenzuschüsse werden unabhängig vom Wohnort gewährt.

Was lehrt uns das: Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!

Aber: Nur schade, dass sich die übrigen Elmshorner Jugendverbände und Sportvereine von der Sache nicht angesprochen gefühlt haben und es dem Kinder- und Jugendbeirat sowie dem VCP überließen, den Widerstand zu organisieren. Ein breit aufgestelltes Bündnis wider die Politik wäre ein nachhaltigeres Signal gewesen. Sollten wir -die Jugendverbände- nicht mal darüber nachdenken, den Stadtjugendring Elmshorn wiederzubeleben? Wir vom VCP kennen da in unserem Verband einige, die interessante Geschichten erzählen können...
Vom 29.-31.8.14 absolvierten wir, fünf Pfadis, unsere Hauptexpedition für das Jugendprogramm auf der wunderschönen Alster. Nahe von Nahe begannen wir unsere Tour mit vier Paddeln und einem Klappspaten. Trotz der fehlenden Macheten schafften wir es, uns einen Weg durch die anfangs durchgehend überwucherte Alster. Obwohl wir am ersten Tag bis zum Anbruch der Dunkelheit durch die Bäume schlugen, schafften wir die für diesen Tag geplante Strecke nicht ganz, hatten dafür einen schönen Schlafplatz in einem kleinen Wäldchen. An diesem aß die Hälfte der Gruppe Reis, während die andere schlief.
Auch am zweiten Tag hielten die vielen umgekippten Bäume über/im und unter dem Wasser unsere Durchschnittsgeschwindigkeit niedrig. Zwischenzeitlich gab es aber auch sehr schöne Strecken, in denen wir die Natur bewundern konnten. Aufgrund des sehr niedrigen Wasserstandes mussten wir die Boote teilweise über längere Strecken ziehen. Im Laufe dieses Tages sah man immer mehr Häuser, bis wir schließlich an das erste Wehr kamen. Darauf folgten mehrere zum Teil alte und moosbewachsene Wehre, wo besonders deutlich wurde, wie niedrig der Wasserstand war. Erst nach einem großen Wehr nach drei Viertel der Strecke, konnte man den Fluss mit der vorgesehenen Durchschnittsgeschwindigkeit befahren. Ab diesem Flussabschnitt waren die Flussufer größtenteils von Privatgrundstücken gesäumt. Wir hatten zusätzlich das Glück, durch Stadtparks und Naturschutzgebiet zu fahren, was die Alster auch im Stadtgebiet abwechslungsreich machte. Am Abend hat es zum ersten Mal geregnet. Leider setzte sich das schlechte Wetter am nächsten Tag fort. Am letzten Tag wurde der Fluss zunehmend gerader und breiter. Wir kamen an mehreren Schleusen vorbei, die jedoch durch die Rollenbahnen sehr leicht zu umtragen waren. Endlich auf der Außenalster angekommen, wurden wir von einer Ruderregatta überrascht. Trotzdem war es uns möglich, bis zur Kennedybrücke zu fahren. Das letzte Stück bis zum Stadtpaarksee meisterten wir ohne weitere Schwierigkeiten, allerdings komplett durchnässt durch die vielen Regenschauer.
"Rettet den TVCP", das war das Motto des diesjährigen Brahmsees. Um unseren Fernsehsender TVCP endlich wieder gute Quoten zu verschaffen, kamen etwa 40 junge Nachwuchstalente zum Schauspieltraining an den Brahmsee. Zusammen erfanden wir tolle neue Sendeformate, drehten im Wald mehrere Action-Filme und spielten und sangen oft zusammen.

Auch dieses Jahr fuhren wir, der Stamm Aver Liekers, wieder an den Brahmsee, um dort zusammen zu spielen, am Lagerfeuer zu singen und natürlich auch zu baden.
Neben vielen interessanten Spielen im Wald wie Dreibock oder Wimpelklau, erprobten wir uns auch im Kistenklettern und fuhren auf dem See Kanu.
Um sich dann von diesen Sachen zu erholen, gab es die Mittagspause, in der man z.B. mit anderen im Aufenthaltsraum Gesellschaftsspiele, wie Siedler, spielen oder zum Kiosk gehen konnte.
Auch dieses Jahr nahmen wir am Fußballturnier teil. Dabei trat unsere Mannschaft gegen die der anderen Gruppen am Brahmsee an und unsere begeisterten Spieler konnten sogar den 3. Platz erreichen.
Highlight des Brahmsees war wohl für viele das Bergfest. Für das Bergfest bereitet jeder der Teilnehmer in einer kleinen Gruppe einen Beitrag vor, sodass die Teilnehmer das Programm selbst bestimmen. Das kann ein Spiel oder ein kleines Theaterstück sein und da viele Teilnehmer gute Ideen hatten, kam ein langer unterhaltsamer Abend zusammen.
Auch wenn der Brahmsee 10 Tage dauert, war es trotzdem schade schließlich wieder nach Hause fahren zu müssen.
Es war wirklich eine sehr schöne Zeit.